Angebote zu "Gedenkbuch" (4 Treffer)

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Lagerlyrik - Gedenkbuch 70 Jahre seit der Depor...
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Herausgegeben von Günter Czernetzky, Renate Weber-Schlenther, Luzian Geier, Hans-Werner Schuster und Erwin-Josef Tigla (Hg.).Zu dem Buch ist auch eine CD, Bestell-Nr 2208733722710 lieferbar. Sie kostet 5 EUR bzw. 15 Lei.70 Jahre nach dem Beginn der Lagerzeit und 20 Jahre nach dem Erscheinen der ersten wissenschaftlichen Aufarbeitung der Deportation der Deutschen aus Rumänien in die Sowjetunion soll dieser Band das Leid und den Überlebenswillen der Deportierten den Nachgeborenen nahebringen.Was wäre dafür besser geeignet als selbstverfasste Gedichte, Zeichnungen und Fotos ...Wo und warum entstanden diese Gedichte und wie wurden sie aufgezeichnet?Im Januar 1945 wurden alle "arbeitsfähigen Deutschen - Männer im Alter von 17 bis 45 Jahren, Frauen von 18 bis 30 Jahren -, die sich auf den von der Roten Armee befreiten Territorien Rumäniens, Jugoslawiens, Ungarns, Bulgariens und der Tschechoslowakei befinden" mobilisiert und "zum Wiederaufbau der Bergbauindustrie im Donezbecken und der Schwarzmetallurgie des Südens" eingesetzt - so heißt es wörtlich im Beschluss des sowjetischen Verteidigungskomitees vom 16. Dezember 1944, unterzeichnet von Josef Stalin. Neben vielen Deutschen aus den genannten Ländern waren Deutsche aus allen Teilen Rumäniens davon betroffen.Renate Weber-Schlenther

Anbieter: Dodax
Stand: 27.02.2020
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Die Opfer der nationalsozialistischen Judenverf...
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"Gesund will ich bleiben, wieder zurückkehren." So lautete die letzte Botschaft einer Schriesheimer Jüdin, als sie 1942 von Karlsruhe aus deportiert wurde. Sie kehrte nicht mehr zurück. Einer anderen Jüdin eröffnete sich 1941 die Möglichkeit auf Befreiung aus dem Internierungslager Gurs und zur Flucht in die USA. Aber die 78-Jährige hoffte auf andere Rettung und schrieb an ihre Helfer: "Nach Amerika will ich nicht!" Sie wurde ein Jahr später in Auschwitz-Birkenau ermordet. Ein junger Mann konnte vor drohender Deportation nach Frankreich fliehen. Dort schloss er sich der Résistance an und gab sein Leben im Kampf für die Befreiung vom Joch der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft.In Schriesheim an der Bergstraße hatte sich nach dem Dreißigjährigen Krieg bis Ende des 19. Jahrhunderts eine lebendige Gemeinde mit Synagoge, Gemeindehaus und eigenem Friedhof entwickelt. 1933 lebten in Schriesheim unter 4.300 Einwohnern noch etwa 45 jüdische Bürger. Andere Juden hatten den Ort aus beruflichen Gründen oder durch Heirat zum Teil schon lange vor 1933 verlassen. Sie lebten auf dem Land, in großen Städten (z.B. Berlin, Frankfurt, Freiburg, Heidelberg, Karlsruhe, Mannheim, Würzburg) und auch in den Niederlanden. In ihren Schicksalen zeichnen sich alle Facetten der nationalsozialistischen Judenverfolgung ab: Verdrängung aus dem Beruf und wirtschaftlicher Niedergang, Flucht, Deportation, Ermordung. Nur wenige der Deportierten überlebten. Parallel zur Judenverfolgung wurden Frauen, Männer und ein Kind Opfer der Zwangssterilisation und der NS-"Euthanasie". Das Gedenkbuch stellt die Einzelschicksale der Verfolgten auf der Grundlage umfangreicher Archivstudien und unter Verwendung der Aussagen von Zeitzeugen dar. Das Schlusskapitel zur "Wiedergutmachung" beschreibt neben der Rückerstattung entzogener Vermögenswerte und der Entschädigung für erlittenes Unrecht auch die Bemühungen der Stadtgesellschaft um eine Kultur des Erinnerns.

Anbieter: Dodax
Stand: 27.02.2020
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Die Welt der Mannheimer Klaus
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Im Herzen der Innenstadt gelegen, war die Klaussynagoge seit dem frühen 18. Jahrhundert eine Stätte jüdischer Gelehrsamkeit, Religiosität und Tradition. Nach dem Willen des Hofjuden Lemle Moses Reinganum sollten Lehrhaus und Synagoge dem Lob des Ewigen und dem Seelenheil des Stifters dienen, "so lang die Welt stehet".Die Klaus entwickelte sich im 19. Jahrhundert zum Zentrum der jüdischen Orthodoxie. Während dem religiös-liberalen Teil der jüdischen Gemeinde die Hauptsynagoge in F 2 zur Verfügung stand, versammelten sich die orthodoxen Juden Mannheims in der Klaussynagoge zum Gebet.230 Jahre nach ihrer Gründung wurde die Klaus zum Zufluchtsort der bedrängten und verfolgten jüdischen Gemeinde. Sie blieb bis zur Deportation der Mannheimer Juden im Jahr 1940 der letzte Ort jüdischen Lebens in der Stadt. Außer einer Gedenktafel finden sich von ihr keine Spuren mehr. Selbst die Adresse F 1, 11 ist verschwunden.Die Erinnerungen von Menschen, denen die Klaus geistige Heimat war, sind in dieser Anthologie zusammengefasst. Sie vermitteln einen Eindruck von der spirituellen Kraft, die von diesem Ort ausging. Beiträge namhafter Autoren bieten einen historischen Überblick über diese Einrichtung, die zu den ältesten ihrer Art in Deutschland zählt. Das Gedenkbuch zeugt von der Schönheit und vom brutalen Ende einer untergegangen Welt.Mittels Direktlink oder QR-Code ist ein von Raffaele Polani, dem ehemaligen Kantor der jüdischen Gemeinde Mannheim, intoniertes Gebet aus dem Kantorenbuch der Klaus zu hören.

Anbieter: Dodax
Stand: 27.02.2020
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