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Prilasnig, F: Die slowenische Volksgruppe in Kä...
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Erscheinungsdatum: 22.04.2014, Medium: Taschenbuch, Einband: Kartoniert / Broschiert, Titel: Die slowenische Volksgruppe in Kärnten zur Zeit des Nationalsozialismus, Titelzusatz: Anschluss, Deportation und Widerstand, Auflage: 1. Auflage von 2014 // 1. Auflage, Autor: Prilasnig, Fabian, Verlag: GRIN Publishing, Sprache: Deutsch, Schlagworte: 20. Jahrhundert // 1900 bis 1999 n. Chr, Rubrik: Geschichte // Regionalgeschichte, Seiten: 48, Gewicht: 84 gr, Verkäufer: averdo

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Stand: 30.05.2020
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Reisen ohne Wiederkehr
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Reisen ohne Wiederkehr ab 44.8 EURO Die Deportation von Protestanten aus Kärnten 1734-1736 Veröffentlichungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung. 1. Aufl.

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Stand: 30.05.2020
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Vermögensentzug, Rückstellung und Entschädigung...
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Die vorliegende Publikation behandelt erstmals umfassend den Vermögensentzug, die Rolle der Profiteure und die Praxis der Rückstellungen bei Kärntner Slowenen und Sloweninnen Die Zahl der Kärntner Slowenen und Sloweninnen wird für das Jahr 1938 mit 20.000 bis 30.000 Personen geschätzt. In Kärnten setzten sofort nach dem "Anschluss" Repressionen gegen Angehörige der slowenischen Minderheit, aber auch gegen deren Vereine, Organisationen und Verbände ein. Bis zur "Volksabstimmung" am 10. April 1938 und dann noch bis April 1941 hielt sich das NS-Regime bei seinen Maßnahmen noch teilweise zurück, mit dem Überfall auf Jugoslawien entfielen jedoch die letzten außenpolitischen Rücksichten bei der Behandlung der slowenischen Minderheit in Kärnten. Die Unterdrückungsmaßnahmen hatten bis April 1941, abgesehen von der Verdrängung der slowenischen Sprache aus der Öffentlichkeit (Schulen usw.), keinen Massencharakter, sie richteten sich gegen einzelne Personen (Verhaftungen, ökonomische Diskriminierungen z.B. bei der Erteilung von Konzessionen, Genehmigung von Übergabs und Kaufverträgen, Versetzungen und Gauverweis bis hin zur Verbringung in Konzentrationslager) und gegen die Organisationen bzw. die organisierte Tätigkeit der Minderheit (Behinderung der Vereinstätigkeit, sodass die Kulturarbeit nach etwa einem Jahr nahezu völlig lahmgelegt war, Eingriffe in Vereinsstatuten bis hin zur behördlichen Auflösung einzelner Vereine). Die Hauptgruppe der durch das NS-Regime vermögensrechtlich geschädigten Kärntner Slowenen bilden die "Ausgesiedelten". Innerhalb von zwei Tagen wurden am 14. und 15. April 1942 über 1.000 Personen (ca. 200 Familien) von ihren Höfen vertrieben und 917 schlussendlich in Lager der Volksdeutschen Mittelstelle verbracht. Auf ihren Höfen sollten Kanaltaler Optanten angesiedelt werden. Eine Bewertung des zurückgelassenen Vermögens erfolgte erst Wochen nach der Deportation nach gesonderten Inventaraufnahmen durch Sachbearbeiter der DAG. Vermögensverluste, die in der Zwischenzeit erfolgt waren, wurden nicht berücksichtigt. Unmittelbar nach der Zuerkennung erweiterter Handlungsbefugnisse Ende Juli 1945 durch die britische Militärregierung beschloss die provisorische Kärntner Landesregierung noch am 1. August 1945 eine Verordnung, die die Rückgabe der Höfe und Besitzungen an die zurückkehrenden "ausgesiedelten" Kärntner Slowenen regeln sollte. Die 43 slowenischen Genossenschaften und der Verband Kärntner Genossenschaften /Zveza koroških zadrug kamen zunächst unter kommissarische Verwaltung und sollten "abgewickelt" werden. 22 wurden schließlich mit "deutschen" Genossenschaften vor Ort verschmolzen und verloren dadurch ihre Rechtspersönlichkeit, 12 wurden "übernommen", d.h. unter "deutsche" Führung gestellt, blieben jedoch als Firmen erhalten. Vier Genossenschaften (drei und der Verband selbst) sollten in der Folge liquidiert werden, sie befanden sich zu Kriegsende noch im Stadium der Liquidation. Die Wiedererrichtung nach 1945 stieß auf große Schwierigkeiten.

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Stand: 30.05.2020
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Graparji. So haben wir gelebt
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Anton Haderlap erzählt in seinem Buch Graparji die Geschichte seiner Familie und seines Tals seit dem Ersten Weltkrieg. Schauplatz der Erzählung ist die Gegend um Eisenkappel in Südkärnten, die den Literaturkennern aus den Werken von Florjan Lipus und Maja Haderlap bekannt ist. Es ist eines der Kerngebiete der slowenischsprachigen Bevölkerung Kärntens. In eindrucksvollen Szenen entsteht ein bewegendes Bild vom kargen Leben der Keuschler, Jäger und Holzarbeiter, von ihren Schicksalen und ihren bescheidenen Freuden. In diese Welt bricht 1938 mit der Annexion Österreichs der Nationalsozialismus mit aller Gewalt ein. Hitlers Auftrag 'Macht mir dieses Land deutsch!' bedeutet für die slowenischsprachige Bevölkerung in Kärnten Verfolgung, Unterdrückung und Gefahr für Leib und Leben. Vor allem nach der, verharmlosend als 'Aussiedlung' bezeichneten, Deportation von mehr als 1000 Kärntner Sloweninnen und Slowenen im Frühjahr 1942 erhielt die Widerstandsbewegung in Südkärnten starken Zulauf. Auch der Vater von Anton Haderlap schloss sich den Partisanen an. Als daraufhin seine Mutter, zwei Tanten und ein Onkel sowie die im gemeinsamen Haushalt lebende Cousine Mici verhaftet und nach Ravensbrück und Dachau deportiert wurden, flüchtete der damals vierzehnjährige Anton Haderlap mit einer anderen Tante und seinem elfjährigen Bruder Zdravko in die Wälder an der österreichisch-jugoslawischen Grenze und schloss sich dem bewaffneten Widerstand gegen Hitler an.

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Stand: 30.05.2020
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Das Wort sie sollen lassen stahn …
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Diese Publikation thematisiert die Leidens- aber auch Erfolgsgeschichte der Siebenbürger Landler als eine besondere Facette der europäischen Konfessionsgeschichte in Folge der Reformation.Während der Regierungszeiten von Kaiser Karl VI. (1711 – 1740) und seiner Tochter Maria Theresia (1740 – 1780) fanden wiederholt staatlich verordnete Zwangsverschickungen österreichischer Geheimprotestanten aus den Erblanden der Habsburger nach Siebenbürgen statt. Gewaltsames Auseinanderreißen von Familien, Krankheit, Armut und Tod – das waren die prägenden Erfahrungen dieser „Transmigranten“-Gruppen, so die beschönigende Bezeichnung im offiziellen Sprachgebrauch. Sie kamen aus dem Salzkammergut, der Steiermark und Kärnten und wurden in den Siedlungsgebieten der evangelischen Siebenbürger Sachsen zwangsangesiedelt. Die Nachkommen jener Deportierten, welche vorwiegend in intakten Familien- und Nachbarschaftsverbänden in den drei südsiebenbürgischen Ortschaften Neppendorf/Turnişor, Großau/Cristian und Großpold/Apoldu de Sus angesiedelt wurden, haben hier zu einem eigenen Gruppenverständnis, jenem der Siebenbürger „Landler“ gefunden. Die Publikation wirft Streiflichter auf die historischen Geschehnisse im Kontext dieser aus Glaubensgründen vollzogenen Deportation, sie erläutert und hinterfragt am Beispiel von Archivalien, Brief- und Objektzeugnissen, von Fotografien und Geschichten Aspekte des schwierigen Eingliederungsprozesses der österreichischen Neuankömmlinge in die siebenbürgische Dorfgemeinschaft, deren religiöse und gesellschaftliche Integration in Nachbarschaft und Bruderschaft.Sie beleuchtet zudem den Prozess der Identitätsfindung der „Landler“ als deutschsprachige Minderheit innerhalb der Minderheit der Siebenbürger Sachsen, geht den Identitätsmerkmalen von Sprache, Kleidung und Wohnkultur des Landlerischen im Gegenüber zum Sächsischen nach und verweilt bei den überragenden Leistungen des Großpolders Andreas Rieger als Pionier der Industrialisierung in Siebenbürgen und Rumänien.Landlerischer Alltag im ausgehenden 20. Jahrhundert und der Exodus der 1990er Jahre schließen die umfassende Betrachtung ab.Die Publikation wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Anbieter: Dodax
Stand: 30.05.2020
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