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DVD »Das Tagebuch der Anne Frank (DVD)«
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Fred Breinersdorfer, Universal Pictures Video, 2016, Film, EAN 5053083065805 Audioko..., FSK: 12, Deutsch DVD Nach der Emigration aus Frankfurt am Main ist Amsterdam die neue Heimat der Familie Frank geworden. Anne, ihr Vater Otto, Mutter Edith und Schwester Margot versuchen hier, ein ganz normales Leben zu führen – bis die Deutschen die Niederlande besetzen und sich auch in Amsterdam die Situation für Juden von Tag zu Tag verschlechtert. Als Margot einen Aufruf zur Deportation ins Arbeitslager erhält, beschließt Otto Frank mit der Familie das lange geplante Versteck aufzusuchen und unterzutauchen. Mit Hilfe seiner Sekretärin Miep Gies und anderen Mitarbeitern hat er hierfür schon seit Wochen das Hinterhaus seines Firmensitzes in der Prinsengracht 263 als Versteck vorbereitet. Etwas mehr als 50m² sind von nun an das Zuhause der Familie Frank und kurze Zeit später, auch der Unterschlupf von Hans, Petronella und Peter van Daan sowie Albert Dussel. Die Hinterhausbewohner leben in ständiger Angst – nachts fliegen Bomber über die Häuser Amsterdams, tagsüber fürchten sie, entdeckt zu werden und dürfen sich kaum bewegen. Ihre einzige Verbindung zur Außenwelt sind das Radio, Miep Gies und die anderen Helfer. Und dennoch finden sie auch im Hinterhaus zu einem Alltag: Es wird gelacht, geweint, gestritten und sich versöhnt. Anne Frank, die Jüngste unter ihnen, entdeckt neugierig, was es bedeutet, erwachsen zu werden. In ihrem Tagebuch, das sie zum 13. Geburtstag von ihrem Vater geschenkt bekommt, hält sie ihre Gedanken, Ängste und Sehnsüchte fest. Eindringlich und analytisch kommentiert und dokumentiert sie Erlebnisse und Ereignisse ihrer Zeit. Nach der Emigration aus Frankfurt am Main ist Amsterdam die neue Heimat der Familie Frank geworden. Anne (Lea van Acken), ihr Vater Otto (Ulrich Noethen), Mutter Edith (Martina Gedeck) und Schwester Margot (Stella Kunkat) versuchen, hier ein ganz normales Leben zu führen - bis die Deutschen die Niederlande besetzen und sich auch in Amsterdam die Situation für die Juden täglich verschlechtert. Als Margot einen Aufruf ins Arbeitslager erhält, beschließt Otto Frank, mit der Familie das lange geplante Versteck aufzusuchen und unterzutauchen. Mit Hilfe seiner Sekretärin Miep Gies (Gerti Drassl) und anderen Mitarbeitern hat er hierfür schon seit Wochen das Hinterhaus seines Firmensitzes in der Prinsengracht 263 als Versteck vorbereitet: Knapp mehr als 50m2 , die von nun an das Zuhause der Familie Frank und, kurze Zeit später, auch von Hans (André Jung), Petronella (Margarita Broich) und Peter van Daan (Leonard Carow) sowie Albert Dussel (Arthur Klemt) werden. Die Hinterhausbewohner dürfen sich tagsüber kaum bewegen, erleben Bombennächte und sind in ständiger Angst, entdeckt zu werden. Ihre einzige Verbindung zur Außenwelt sind das Radio, Miep Gies und die anderen Helfer. Und dennoch finden sie auch im Hinterhaus zum Alltag: Es wird gelacht, geweint, gestritten und sich versöhnt. Und Anne Frank, die Jüngste unter ihnen, entdeckt neugierig, was es bedeutet, erwachsen zu werden. Im Licht der Ereignisse ihrer Zeit beobachtet und kommentiert sie all das sehr eindringlich: in ihrem Tagebuch, das sie zum 13. Geburtstag von ihrem Vater geschenkt bekommt.

Anbieter: OTTO
Stand: 27.02.2020
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Buch - Auf immer und ewig
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Drei Freunde für alle Zeit?Nathan Rosenau, Nike Heitmann und Paul Christiansen leben 1938 im Hamburger Grindelviertel, im Volksmund auch "Klein Jerusalem" genannt. Die drei Freunde nennen sich die "Schwarze Hand". Dass Nathan Jude ist, spielt für sie keine Rolle. Doch dann häufen sich die Angriffe auf Nathan und seine Familie. Und plötzlich kommt Paul als Hitlerjunge uniformiert in die Schule. Jetzt halten nur noch Nathan und Nike zusammen. Immer enger. Immer liebevoller. Als 1941 die Familie Rosenau den Befehl zur Deportation nach Polen erhält, näht Nike sich einen gelben Stern auf den Mantel, fälscht ihren Ausweis und mischt sich unter die zum Abtransport versammelten Juden schließlich gehört sie zu Nathan - auf immer und ewig ...Margret Steenfatt studierte Germanistik, Soziologie und Politik. Sie lebt in Hamburg, hat vier Kinder und arbeitet seit 1976 als freie Schriftstellerin. Neben Kurzgeschichten, Fernsehdrehbüchern, Theaterstücken und Hörspielen veröffentlichte sie Biographien und Romane.

Anbieter: myToys
Stand: 27.02.2020
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Lagerlyrik - Gedenkbuch 70 Jahre seit der Depor...
24,00 € *
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Lagerlyrik - Gedenkbuch 70 Jahre seit der Deportation der Deutschen aus Südosteuropa in die Sowjetun ab 24 € als gebundene Ausgabe: Gedichte Fotografien Zeichnungen Lieder Verse Reime Sprüche Literatur aus Siebenbürgen. Aus dem Bereich: Bücher, Belletristik, Lyrik, Drama & Essays,

Anbieter: hugendubel
Stand: 27.02.2020
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Giora Feidman Sextett (Klezmer for Peace) - In ...
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Zum Gedenken findet am 80. Jahrestag der Deportation badischer Juden nach Gurs ein außergewöhnliches Konzert in Bruchsal statt: Der berühmte Klezmer-Musiker Giora Feidman wird gemeinsam mit seinem Sextett für Gänsehaut-Momente sorgen. Klezmer for Peace ist wiederrum ein Projekt von Giora Feidman mit einer klaren Botschaft. Der Maestro schart Musiker aus der Türkei und Israel um sich und überwindet mit seiner Musik erneut die Grenzen von Nationalitäten, Religionen und Generationen. Auf der Suche nach Möglichkeiten seine Musik in einem bislang nicht gehörten Gewand zu präsentieren, stieß Giora Feidman auf einen langjährigen musikalischen Weggefährten. Der türkischstämmige Musiker und Musikethnologe Murat Coskun, der weltweit zu den renommiertesten Rahmentrommler gezählt wird, brachte zu den ersten Proben gleich zwei Kollegen aus seinem engeren Umfeld mit. Zusammen mit Gürkan Balkan an Gitarre und Oud sowie mit Muhittin Kemal Temel auf der türkischen Zither, war damit ein orientalischer Akzent gesetzt, dem Feidman mit seiner Klarinette sowie mit den israelischen Musikern Hila Ofek auf der Harfe und Andre Tsirlin auf dem Saxophon die Musik der Klezmorin entgegensetzte. Damit es gelingen konnte, die Musik von sechs Solisten solch unterschiedlicher Herkunft zu einem harmonischen Ganzen zu verschmelzen, brachten die Künstler ihre eigenen Ideen und musikalischen Wurzeln ein und in der Kommunikation untereinander entwickelte sich ein Verständnis für die musikalischen Welten der Anderen. Murat Coskun, Muhittin Kemal Temel und Gürkan Balkan sind nicht nur Virtuosen auf ihren Instrumenten, sondern auch Meister in der einzigartigen Kunst des Spielens und des Ausdrucks der Seele der türkischen Musik. Inspiriert von Maestro Feidman bieten Hila Ofek und Andre Tsirlin (Jerusalem Duo) einen neuen Ansatz, bei dem Harfe und Saxophon nicht nur als Instrumente der klassischen Musik und des Jazz, sondern auch als Folkinstrumente präsentiert werden. Herausgekommen ist eine Musik, die fremd, zugleich aber auch vertraut klingt und dabei die unterschiedlichen Kulturen miteinander verbindet. Dass bei diesem Programm ein muslimisch-jüdisches Ensemble auf der Bühne steht, mag Feidman zugefallen sein. Die Botschaft, die dahinter steckt, ist aber wieder mal eindeutig. Im Alter von 83 Jahren, nach mehr als 56 Aufnahmen und zahlreichen Programmen, macht Giora Feidman mit dem weiter, was er am besten kann - die Botschaft der Einheit und des Friedens durch Musik zu verbreiten und dies auf höchstem musikalischen Niveau. Klezmer for Peace ist mehr als ein musikalisches Statement. Nichts ist unmöglich. Musik kann Widersprüche überwinden. Und genau darin liegt auch ihre gesellschaftliche Relevanz. Seit Giora Feidman, der in vierter Generation die Traditionen einer Familie von Klezmorim fortsetzt, den jüdischen Musiküberlieferungen wieder Gehör verschaffte, haben zahlreiche Komponisten aus aller Welt neue Stücke in bewusster Fortsetzung und Weiterentwicklung der alten Formen geschrieben, zum Teil direkt für den Meister komponiert. Mal klingt es nach dem fernen Indien, mal nach dem nahen Osten, mal nach chassidischer Mystik und dann wieder ? weltlich lebensnah ? nach dem Schtetl in Osteuropa. Eine abwechslungsreiche Palette temperamentvoller Farbigkeit, die sofort ansteckt und in Herz und Bein geht. ?Ich spiele nicht Klarinette. Ich bin ein Sänger?, hat Giora Feidman einmal gesagt. ?Ich singe durch mein Instrument.? Als überzeugter ?Botschafter der Versöhnung? ist Feidman zugleich auch Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes sowie des Internationalen Brückepreises für Völkerverständigung und engagiert sich stetig für die jüdisch-deutsche Aussöhnung.

Anbieter: Konzertkasse
Stand: 27.02.2020
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Babij Jar - Das vergessene Verbrechen, 1 DVD
7,99 € *
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September 1944. Die jüdische Familie Lerner und die ukrainische Familie Onufrienko sind seit 20 Jahren eng befreundet und wohnen zusammen in einem Haus am Rande Kiews. Während das deutsche Militär unter Führung von Oberst Blobel (Axel Milberg) die Deportation und Ermordung aller Juden von Kiew vorbereitet, versuchen die Lerners mit der Hilfe des Nachbarjungen Stepan (Gleb Porschnew) gemeinsam gen Osten zu flüchten. Lena Onufrienko (Katrin Saß) wittert ihre Chance. Um der Tochter, die kurz vor der Hochzeit steht, ein Heim zu schaffen, denunziert sie die Nachbarn und das Familienoberhaupt Genadij (Michael Degen), ohne zu wissen, dass ihr Sohn die Lerners begleiten wird ...

Anbieter: Dodax
Stand: 27.02.2020
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Speicher, Audio-CD
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Thematischer und formaler Ausgangspunkt für "Speicher" ist "VariaVision - Unendliche Fahrt", die 1965 realisierte, heute verschollene intermediale Arbeit von Alexander Kluge (Texte), Edgar Reitz (Filme) und Josef Anton Riedl (Musik) zum Thema des Reisens. "VariaVision" versuchte als Rauminstallation durch die gleichzeitige Vorführung und Wiedergabe von Filmen, mehrkanaliger Musik und Sprache eine neue und andere Wahrnehmung von Musik, Film und Text zu verwirklichen. Reitz und Kluge unterrichteten damals an der internationalen Hochschule für Gestaltung (HfG) Ulm, die in der kurzen Zeit ihres Bestehens zwischen 1955 und 1968 maßgeblich die deutsche und internationale Design-, Kunst- und Mediengeschichte geprägt hat. Die HfG führte als private Hochschule, getragen durch die Geschwister-Scholl-Stiftung, die gewaltsam beendete Tradition des Bauhauses fort und definierte für die BRD die Begriffe Moderne / Utopie / Gestaltung / Alltagskultur / Erziehung / frühe digitale Kultur im Sinne eines demokratischen und ästhetischen Neuanfangs in Deutschland nach 1945, zwischen Utopien und Realitätssinn. So befand sich in der Hochschule ab 1963 eines der ersten elektronischen Studios in Westdeutschland, das 1959 in München gegründete Siemens-Studio für elektronische Musik. Das Studio mit seinem Versprechen von neuen, rein elektronisch erzeugten Klängen, wurde seinerzeit sehr erfolgreich international von Komponisten und Musikproduzenten genutzt, heute ist es im Deutschen Museum München ausgestellt. Riedl realisierte in diesem Studio die Musik für "VariaVision". Für "Speicher" hat Michaela Melián das Studio im Deutschen Museum München noch einmal zum Klingen gebracht. Diese Klänge, Töne, Geräusche wurden aufgezeichnet und bilden die klanglichen Basisbausteine für "Speicher". Dazu verschränkt sie Aussagen und Texte zu Reise und Bewegung zu tönenden Schleifen und Spiralen.Kunst und DiskursDas Motiv des Reisens, Wanderns, des Gefühls des Fremdseins, der Entfremdung, der Suche und Sehnsucht nach dem Fremden, dieses "doppelte Leben" (zwischen Wirklichkeit und Einbildung) entfaltet sich hier entlang von sich permanent durchkreuzenden Diskursen als Mehr- und Vielstimmigkeit unendlicher Potentiale. Schuberts "Winterreise" ("Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh ich wieder aus") und Alexander Kluges Motto "Mit dem Stadtplan von London den Harz durchwandern" (aus "VariaVision") treffen auf Texte über Migration, Schleppertum, Deportation und werden ihrerseits immer wieder durch GPS-Ansagen durchschnitten, die ein gänzlich anderes Reisen (ein kontrolliertes, vorgegebenes) ins Spiel bringen. Auch das macht "Speicher" klar. Das romantisch Geheimnisvolle, die Lust (und Freiheit) sich auf etwas Unsicheres einzulassen, kippt immer wieder ins Unheimliche, führt ins Nichts (wird zum Zwang) und kommt immer wieder beinahe zum Stillstand (wo dann auch die Musik verschwindet/abbricht). Meliáns "Politik der Erinnerung" ist eine popkulturell wie diskursanalytisch geschulte Bearbeitung von Geschichte und Geographie. Gerade das von ihr immer wieder bearbeitete "Zeitloch BRD" (Jan Verwoert), grob situiert zwischen dem Nationalsozialismus, der RAF und immer wieder um Bernward Vespers 1977 erschienenen Roman Die Reise kreisend, ist seit dem Mauerfall immer mehr einem Vergessen qua institutionalisierter Erinnerungskultur ausgesetzt. Meliáns Arbeiten setzen dem das Wiederentdecken von non-konformen Potentialen entgegen, von aus der Geschichte gefallenen Menschen und Utopien (sozialen, politischen, öko-nomischen, technischen, ästhetischen, sexuellen, ethnischen, medialen). Kurz: Kunst als Diskursintensivierung, als permanente Kartografie mit immer neuen Orten, Personen, Begebenheiten, Geschichten, Zeichen, Wegen, Linien und Kreuzungen.

Anbieter: Dodax
Stand: 27.02.2020
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Ungarn und der Holocaust
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Vom 15. März bis 9. Juli 1944 sind 437 000 ungarische Juden nach Auschwitz verschleppt worden. Unmittelbar nach ihrer Ankunft wurde der Großteil der Deportierten in den Gaskammern ermordet, etwa 100 000 mussten als KZ Häftlinge für die deutsche Rüstungsindustrie arbeiten.Die Deportation der ungarischen Juden ist zwar erst durch die deutsche Besetzung Ungarns ermöglicht worden, doch ohne die aktive Beteiligung der ungarischen wirtschaftlichen, politischen und administrativen Führung wäre sie kaum durchführbar gewesen. Der vorliegende Sammelband geht den verschiedenen Aspekten des Holocaust in Ungarn sowie den Mythen und Realitäten der Rettungsaktionen nach. Neben der aktuellen Diskussion der Verantwortung werden auch die psychischen Spätfolgen des Holocaust und die Identitätsstrategien der jüdischen Gruppen seit 1990 beleuchtet.

Anbieter: Dodax
Stand: 27.02.2020
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Die Tataren der Krim zwischen Assimilation und ...
24,90 € *
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Durch Ignoranz und Korruption bei den Regierungen der Ukraine und der Autonomen Republik Krim drohte die enorme Aufbauleistung der Krimtataren im Bereich Bildungswesen nach ihrer Rückkehr aus der Deportation zu verpuffen. Sie ist nun gefährdet durch massive politische Repressionen seit der Annexion der Krim im Frühjahr 2014 durch die Russländische Föderation. Vorgestellt werden neben den historischen Wurzeln der nationalen Katastrophe Sürgün (Deportation) 1944 die Hochschul-, Kultur- und Medienlandschaft der krimtatarischen Gesellschaft im 21. Jahrhundert. Dabei werden auch scheinbar nebensächliche Aspekte wie die krimtatarische Musikszene oder die Rolle des Internets als nationales Aufbauwerkzeug berücksichtigt.Diese Studie basiert auf Feldforschungen zwischen 1998 und 2006 sowie Aufenthalten an den beiden großen Universitäten der Krim in Simferopol. Das Buch legt Zeugnis ab über die enormen Leistungen der am westlichsten siedelnden turksprachigen Muslime Europas. Es spiegelt den Zustand sowie die Genese des krimtatarischen Bildungswesens vor der russischen Annexion der Republik Krim wider.

Anbieter: Dodax
Stand: 27.02.2020
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Die Suche nach der Identität und verlorenen Heimat
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Die Koryo-saram - ethnische Koreaner der Sowjetunion bzw. der postsowjetischen Länder - haben seit dem Ende des 19. Jahrhunderts prägende Migrationserfahrungen durchlebt. Dies hat sich auch in die Motivik der von ihnen auf Russisch verfassten Literatur niedergeschlagen. Zunächst schildert das vorliegende Buch, aus welchen Gründen die ersten (nord-)koreanischen Bewohner fernöstlich-russischen Boden besiedelten. Zeiten der Toleranz wechselten sich mit Zeiten der Unterdrückung ab, bis die Koryo-saram unter Stalin in den Ruch gerieten, an den politisch gespannten Grenzgebieten zu China, Mandschurei, Korea und Japan Spionage zu verüben. 1937 wurden die russifizierten Koreaner daher kurzerhand nach Zentralasien zwangsdeportiert. Heute leben mehr als fünfhunderttausend Koryo-saram in den postsowjetischen Staaten, von denen viele zur besseren sozialen Schicht gezählt werden. Diese bewegte Geschichte von Migration, Deportation und sozialer Aufstieg sowie Identitätsprobleme, Heimatlosigkeit und Sehnsucht prägen auch ihre Literatur.

Anbieter: Dodax
Stand: 27.02.2020
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Das Ende des Faschismus in Italien
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Historisches, Note: 1,0, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Institut für Politikwissenschaft), Veranstaltung: "Das politische System Italiens nach zehn Jahren Mediendemokratie", 17 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Jahr 1943 ist zweifelsfrei eines der dramatischsten der neueren italienischen Geschichte: Das faschistische Italien, das 1940 an der Seite Deutschlands in den Zweiten Weltkrieg eingetreten war, wurde mit der Landung der Alliierten auf Sizilien im Juli 1943 unmittelbares Kampfgebiet. Nur zwei Wochen später wurde der Diktator Benito Mussolini abgesetzt. Italien schloss im September einen Waffenstillstand mit den Alliierten und erklärte im Oktober dem vormaligen Verbündeten Deutschland den Krieg.Gleichzeitig hatte Mussolini in den von den Deutschen besetzten Nordgebieten die "Repubblica Sociale Italiana" (RSI) gegründet, die im offiziellen Geschichtsbild Italiens als das düsterste Kapitel bezeichnet wird (vgl. Reinhardt 2003: 289). Die radikalen und kompromisslosen Tendenzen des Faschismus, die in Italien seit der Machtergreifung Mussolinis 1922 bis zu dessen Absetzung im Juli 1943 nicht voll zur Geltung gekommen waren, äußerten sich nun in der von deutschen Truppen besetzten RSI. Die repressive Verfolgung der "Verräter" des 25. Juli und der Partisanen, die Verfolgung und Deportation von italienischen Juden, für die die RSI-Regierung mitverantwortlich war, sowie das "Programm von Verona" der Faschistischen Partei, das eine Wendung zu einem Linksfaschismus beinhaltete, waren die Bestandteile dieses radikalen Faschismus.Die vorliegende Arbeit hat zwei Schwerpunkte: Zum einen werden die Ursachen für den Zusammenbruch des ersten faschistischen Regimes in Italien aufgezeigt. Zum anderen werden die Merkmale des radikalen Faschismus in der RSI herausgearbeitet. Die Ausarbeitung kann sich nicht nur auf die Umbruchsjahre 1943 bis 1945 beschränken, im Rahmen der bereits erwähnten Ursachenforschung muss auch auf die Außen- und Innenpolitik Italiens der 1930er Jahre eingegangen werden. Im ersten Hauptteil werden die Ursachen für das Ende der Herrschaft Mussolinis im Juli 1943 untersucht. Nach einer knappen Abhandlung über die Bildung der Regierung Badoglio und die Waffenstillstandsverhandlungen mit den Alliierten geht es im zweiten Hauptteil um die Analyse der Kennzeichen des radikalen Faschismus in der RSI. Da sich vor allem der Linksfaschismus und die Bekämpfung der Antifaschisten in der RSI an den Werten und Programmen aus der faschistischen Anfangszeit orientierten, wird in diesem Zusammenhang auch auf den Aufstieg und die Etablierung des Faschismus in Italien Bezug genommen. Es schließen sich Schlussbetrachtung und Fazit an.

Anbieter: Dodax
Stand: 27.02.2020
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