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Tagebuch aus Theresienstadt
15,00 € *
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"Man wird so abgestumpft von dem vielen Leid und Elend, dass es einen fast nicht mehr berührt" schreibt Camilla Hirsch in ihrem Tagebuch-Eintrag vom 3.9.1942. Die 73 Jahre alte Wienerin wird 1942 ins KZ Theresienstadt deportiert, in dem sie bis 1945 überlebt. Es handelt sich um ein außergewöhnliches Dokument, da es nur wenige alte Menschen gibt, die ein Konzentrationslager überlebt haben und aus der Perspektive von alten Menschen berichten. Vor ihrer Deportation betrieb sie in Wien ein Schreibbüro. Mit nüchternem Blick betrachtet sie die gesamte Zeit ihrer Haft - ihr Tagebuch wird zu einer anschaulichen und zuverlässigen Dokumentation der Verhältnisse im Konzentrationslager.

Anbieter: buecher
Stand: 31.05.2020
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Tagebuch aus Theresienstadt
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"Man wird so abgestumpft von dem vielen Leid und Elend, dass es einen fast nicht mehr berührt" schreibt Camilla Hirsch in ihrem Tagebuch-Eintrag vom 3.9.1942. Die 73 Jahre alte Wienerin wird 1942 ins KZ Theresienstadt deportiert, in dem sie bis 1945 überlebt. Es handelt sich um ein außergewöhnliches Dokument, da es nur wenige alte Menschen gibt, die ein Konzentrationslager überlebt haben und aus der Perspektive von alten Menschen berichten. Vor ihrer Deportation betrieb sie in Wien ein Schreibbüro. Mit nüchternem Blick betrachtet sie die gesamte Zeit ihrer Haft - ihr Tagebuch wird zu einer anschaulichen und zuverlässigen Dokumentation der Verhältnisse im Konzentrationslager.

Anbieter: buecher
Stand: 31.05.2020
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Lebenslinien
29,90 € *
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LEBENSLINIENJüdische Familien und ihre SchicksaleEine biografische Reise in die Vergangenheit von Wiener NeustadtDas vorliegende Buch beschäftigt sich eingehend mit Lebensgeschichten von Juden und Jüdinnen aus Wiener Neustadt. Über 50 Familienbiografien sind ausführlich dokumentiert.Der Blick in die Vergangenheit führt den Leser bzw. die Leserin in einigen Biografien in die Herkunftsländer der Vorfahren und zeigt die Gründe für den Weg, der die Menschen nach Wiener Neustadt führte. In der Stadt Wiener Neustadt lebte vor 1938 die viertgrößte Zahl von Juden und Jüdinnen in Österreich (nach Wien, Graz und Baden) und entsprechend groß war die Vielfalt in der niederösterreichischen Kleinstadt. Anhand der Betrachtung der einzelnen jüdischen Familien werden beispielsweise die unterschiedlichen Lebensumstände, die sozialen Beziehungen, das gesellschaftliche und das lokale Kulturleben, aber auch der zunehmende Antisemitismus, die gewaltvollen Maßnahmen zum „Anschluss“ 1938 und die Ereignisse beim Novemberpogrom verdeutlicht. Die Stadt Wiener Neustadt wird quasi zu einem repräsentativen Beispiel, anhand dessen die Zeit vor 1938 und danach erzählt werden kann. Anstelle einer allgemeinen Darstellung tritt jeweils die exemplarische, der einzelne Mensch und seine Familie: Josef Bank und sein renommiertes Kaffeehaus, die Familie Breuer und ihre „Zuckerlfabrik“, Dr. Richard Herzog und seine Funktion als Oberpolizeirat, der Zahnarzt Dr. Simon Karpfen, der mit Kokain und Schlafgas behandelte, Kantor Moses Schulhof und viele andere. Die Biografien gehen über den reduzierten Blick auf eine Person weit hinaus, da immer die Familienverbände betrachtet werden, wie dies bisher noch nie geschehen ist und was auch die besondere Sicht der Dinge ausmacht. Verbindungen und Beziehungen sind so sichtbar, und das individuelle Leben im sozialen Kontext sowie auch im Besonderen Zäsuren und ihre Konsequenzen (wie z. B. Trennungen durch Haft, Flucht, Tod) erfassbar. Es werden exemplarisch, also am Beispiel von jüdischen Familien mit verschiedenen sozialen, beruflichen, wirtschaftlichen und politischen Kontexten, die Lebenswege und Schicksale der Familienmitglieder dargestellt und Lebensbedingungen, Zwänge, Entscheidungsprozesse und Reaktionen gezeigt. Der Leser bzw. die Leserin folgt beispielsweise Mitgliedern jüdischer Familien Schritt für Schritt durchs Leben und erfährt – folglich sehr nahe an den Menschen – von den historischen Geschehnissen. So unterschiedlich das Leben eines Menschen verlaufen kann, so verschiedenen sind die Lebensbilder und Schicksalswege von Juden und Jüdinnen, die hier vorgestellt werden. Es handelt sich um Ärzte, Rechtsanwälte, Rabbiner, Fabrikanten und Großkaufleute, aber auch um Arbeiter, Angestellte, Kleinhändler und Handwerker. Das Leben von Männern, Frauen und Kindern in Wiener Neustadt steht im Fokus der Betrachtung. Das Schulleben der Kinder, die Freizeit, der Arbeitsalltag, die politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse, die religiösen Bräuche, die jüdische Tradition, die Probleme des Alltags und vieles mehr geben ein lebendiges Bild von einer Zeit, die mit dem Jahr 1938 nicht mehr bestand.Gleichwohl folgt der Leser bzw. die Leserin dem weiteren Lebensweg der jüdischen Familien in der Zeit des Nationalsozialismus und wird mit den Ereignissen, die der jüdischen Bevölkerung widerfuhren, konfrontiert: der Entrechtung, der Beraubung, der Gewalt, der Vertreibung, der Flucht und der Ermordung. Insofern entsteht durch die Beschäftigung mit den einzelnen Lebensgeschichten rasch ein Netz von Verbindungen zu Aspekten und Themen, die nicht unbekannt, aber nun mit einer Person oder Familie aus Wiener Neustadt direkt in Verbindung gebracht werden kann: die Deportation von Juden und Jüdinnen in ein Ghetto oder Vernichtungslager, „Kindertransporte“, illegale Schifffahrten nach Palästina, die Flucht in ein Exilland (Palästina, Großbritannien, USA, Bolivien etc.), das Leben als Flüchtling in Shanghai und anderes. – Und damit wird plötzlich klar, dass es auch Juden und Jüdinnen aus Wiener Neustadt waren, die beispielsweise auf dem „Kladovo-Transport“ waren, die mit der „Patria“ vor der Küste Palästinas untergingen, die auf der Insel Mauritius interniert wurden, die im Ghetto Lódz starben und die im KZ Auschwitz ermordet wurden. Hintergrund-Informationen und Erklärungen zu einzelnen Begriffen, relevanten Themen und den historischen Zusammenhängen gewährleisten stets die entsprechende Verständlichkeit. Der Leser bzw. die Leserin erhält gezielt zusätzliche Informationen und Hilfen, sodass sich ein Gesamtbild aufbauen kann. Teile der zahlreichen Familiengeschichten, die in diesem Buch enthalten sind, basieren auf jenen Interviews, welche der Autor mit den letzten Überlebenden der Shoah führte. Es sind die Erinnerungen der letzten jüdischen Zeitzeugen und Zeitzeuginnen, die in Frankreich, Großbritannien, Israel, Italien, Österreich, Schweden, Spanien, Uruguay oder den USA gelebt haben bzw. leben. So manche Biografie kam unter schwierigen Bedingungen zustande. In vielen Fällen war es aus heutiger Sicht die letzte Chance, jüdische Zeitzeugen und Zeitzeuginnen zu befragen und ihre Geschichte für die Nachwelt zu erhalten. Damit und auf der Basis von Archiv-Beständen ist es gelungen, diese breite Sammlung von Biografien zusammenzustellen.Besonderes Augenmerk muss außerdem den im Buch enthaltenen hunderten bisher unveröffentlichten Fotografien aus Privatbesitz geschenkt werden. Erstmals liegen Bilder von vielen Mitgliedern der jüdischen Gemeinde von Wiener Neustadt vor. Das Werk enthält überhaupt eine große Zahl von äußerst seltenem Bildmaterial, wie beispielsweise alten Stadtansichten, Plänen und Dokumenten. Auf dieser Grundlage wird die „biografische Reise in die Vergangenheit von Wiener Neustadt“ in hohem Maße anschaulich.Dieses Buch ist aufgrund der darin enthaltenen Daten zur jüdischen Bevölkerung in gewisser Hinsicht ein Nachschlagewerk. Es stellt einen Beitrag zur Aufarbeitung der jüdischen Vergangenheit Österreichs, verwirklicht am Beispiel von jüdischen Familien der Stadt Wiener Neustadt, dar.

Anbieter: Dodax
Stand: 31.05.2020
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Christen und Muslime in der Capitanata im 13. J...
62,00 € *
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Der Band geht auf die gleichnamige Internationale Tagung zurück, die vom 16. bis 18. Mai 2012 am Deutschen Historischen Institut (DHI) in Rom stattfand. Anlass war die Präsentation und Diskussion erster Ergebnisse, die aus dem vom DHI initiierten interdisziplinären Projekt „Christen und Muslime in der Capitanata“ erwachsen waren.Ausgangslage für Analysen unter kulturgeschichtlichen Fragestellungen war die Deportation tausender Muslime durch Kaiser Friedrich II. aus Sizilien ins nördliche Apulien sowie die dortige Ansiedlung von Provenzalen durch die angiovinischen Könige in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Hierdurch wurde die Region von einer spezifischen Mischung verschiedener Ethnien, Sprachen, Religionsgemeinschaften und Kulturen geprägt.Die Gliederung des Bandes ermöglicht ein „Heranzoomen“ an den Untersuchungsgegenstand: Zunächst geraten christlich-muslimische Kontakte im Mittelmeerraum und hier in der Levante, in Nordafrika und auf der Iberischen Halbinsel in den Blick, um anschließend auf die Verhältnisse im Königreich Sizilien einzugehen.Als eine Region wird anschließend der Untersuchungsraum des DHI-Projektes, die im Nordwesten des Regnum gelegene Capitanata, vorgestellt, um dann Formen christlich-muslimischen Nach-, Mit- und Gegeneinanders an zwei konkreten Beispielen, den Bischofsitzen und muslimischen Siedlungen von Lucera und Tertiveri zu analysieren.

Anbieter: Dodax
Stand: 31.05.2020
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Wie unendlich traurig
19,80 € *
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Nur wenige Glückliche überlebten Auf Briefe aus einem Internierungslager in Vichy-Frankreich wurde ich erstmals aufmerksam, als wir nach dem Tod des Stiefvaters meiner Frau, Semi Uffenheimer, auf einen Koffer stießen, den er auf dem Dachboden aufbewahrt hatte. Semi, der aus dem badischen Breisach stammte, hatte niemals über seine Familie gesprochen, und wir wussten nur von einigen entfernten Verwandten, die in vielen verschiedenen Ländern lebten, aber keiner von ihnen in Deutschland. In dem Koffer entdeckten wir Hunderte von Briefen und Dokumenten, die uns einen überraschenden Einblick in das tragische Schicksal seiner engeren Familie gaben. Schon von der Lektüre eines kleinen Teils dieses umfangreichen Materials waren wir tief ergriffen. Danach geschah erst einmal 30 weitere Jahre nichts, bis ich nach unserer Übersiedlung in die USA den Entschluss fasste, dieses Material für ein Buch zu verwenden. Etwa zur gleichen Zeit wandte sich der Breisacher Förderverein ehemaliges jüdisches Gemeindehaus (Blaues Haus), der sich u.a. der Aufklärung des Schicksals von im Dritten Reich emigrierten Breisacher Juden widmet, mit der Anfrage an das argentinische Unternehmen S. Uffenheimer S.A., ob dieses etwas mit dem Semi Uffenheimer zu tun habe, der 1938 aus Breisach nach Argentinien emigriert war. In der Tat handelte es sich bei ihm und meinem Schwiegervater um ein und dieselbe Person. Wenig später machten wir einen Besuch in Breisach und erhielten im Blauen Haus (S. 9) Unterlagen über die Uffenheimers und andere Breisacher jüdische Familien. Auf der Grundlage der im Koffer entdeckten Briefe und Dokumente, der vom Blauen Haus erhaltenen Informationen und der Briefsammlungen von zwei anderen Familien konnten wir unser Buch über das Schicksal mehrerer jüdischer Familien aus Baden schreiben. In den folgenden Jahren wurden wir mit weiteren Familien bekannt, deren Geschichte zu einem großen Teil aus Briefen ihrer in Vichy-Frankreich internierten Angehörigen rekonstruierbar war. Daraus entstand die Idee für ein neues Buch, jedoch in diesem Fall mit dem Konzept, die Briefe kommentiert wiederzugeben. Wir suchten und fanden Kontakt zu neuen Quellen und erhielten zustimmende Reaktionen sowie Zugang zu Mitteilungen, die deportierte Angehörige aus der Lagerhaft geschickt hatten. In diesem Buch können wir deshalb nun die kommentierten Briefe vorlegen, die 13 verschiedene Familien von ihren in französischen Lagern internierten Verwandten erhielten und aus denen die dort herrschenden elenden Zustände ersichtlich werden. Einige Verfasserinnen und Verfasser äußerten sich uneingeschränkt dankbar für die erhaltene Hilfe, während andere mehr davon erbaten oder gar forderten und sich über die Verhältnisse im Lager beklagten – über die kümmerlichen Essensrationen und die mangelnde Möglichkeit von Zukäufen, über das unerträglich heiße und dann wieder ebenso unerträglich kalte Klima, über immer wieder enttäuschte Emigrationshoffnungen etc. Nur wenige Glückliche überlebten, die meisten starben in der Gefangenschaft oder nach weiterer Deportation in den Vernichtungslagern der Nazis im Osten.Wir widmen dieses Buch allen darin genannten Personen, die in der Vernichtungsmaschinerie der Nazis ihr Leben verloren.

Anbieter: Dodax
Stand: 31.05.2020
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Tagebuch aus Theresienstadt
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"Man wird so abgestumpft von dem vielen Leid und Elend, dass es einen fast nicht mehr berührt" schreibt Camilla Hirsch in ihrem Tagebuch-Eintrag vom 3.9.1942. Die 73 Jahre alte Wienerin wird 1942 ins KZ Theresienstadt deportiert, in dem sie bis 1945 überlebt. Es handelt sich um ein außergewöhnliches Dokument, da es nur wenige alte Menschen gibt, die ein Konzentrationslager überlebt haben und aus der Perspektive von alten Menschen berichten. Vor ihrer Deportation betrieb sie in Wien ein Schreibbüro. Mit nüchternem Blick betrachtet sie die gesamte Zeit ihrer Haft - ihr Tagebuch wird zu einer anschaulichen und zuverlässigen Dokumentation der Verhältnisse im Konzentrationslager.

Anbieter: Dodax
Stand: 31.05.2020
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Das Ghetto kämpft. Aufstand und Widerstand im W...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Zeitalter Weltkriege, Note: 2,0, Universität Rostock (Historisches Institut), Veranstaltung: Proseminar: Widerstand gegen den NS, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den Umständen im Warschauer Ghetto, welches nach der Deportation von über 300.000 Menschen in das Vernichtungslager Treblinka eine bedeutende Stellung in der Geschichte des Widerstands einnimmt. Der Begriff 'Ghetto' stammt ursprünglich aus der Politik europäischer Städte im Spätmittelalter und der frühen Neuzeit und bezeichnete die Isolierung der Juden innerhalb einer Stadt. Diese sollten innerhalb der Städte räumlich abgetrennt in bestimmten Vierteln, auch Judenviertel genannt, wohnen. Seit der Auflösung dieser Ghettos im Zuge der Emanzipation der Juden im 18. Jahrhundert wurden vor allem jüdische Viertel in osteuropäischen Städten als Ghettos tituliert, diese zeichneten sich durch ihre ärmlichen Verhältnisse aus. In Bezug auf die Ghettos in Polen, die während des zweiten Weltkriegs von der deutschen Besatzungsmacht errichtet wurden, lassen sich jedoch deutliche Unterschiede feststellen. Hier ging es in erster Linie darum, die Juden unter den schlechtesten Lebensbedingungen auf engstem Raum einzusperren. Zunächst wird die allgemeine Ghettoisierung in Polen thematisiert, um eine Einordnung in den historischen Kontext zu gewährleisten. Anschliessend werde ich mich explizit mit dem Warschauer Ghetto auseinander setzen. Wie war dieses strukturiert und aufgebaut? Unter welchen Bedingungen lebten und starben die Menschen innerhalb der Mauern, bis es im Sommer 1942 zur ersten Deportation kam? Schlusspunkt dieser Arbeit bildet die Gründung der Widerstandsorganisation im Warschauer Ghetto, die sich in dem 28 Tage andauernden Warschauer Ghettoaufstand entlud. Besonders das Werk 'Das Ghetto kämpft' von Marek Edelman, einem der wenigen Überlebenden des Aufstandes, liefert hierfür eine Grundlage. Aber auch 'Gespräche mit dem Henker', von Kazimierz Moczarski, der nach dem Krieg einige Zeit lang mit SS-Gruppenführer Jürgen Stroop in einem Gefängnis sass und von diesem detaillierte Informationen über die geplante Liquidierung des Ghettos sowie der Zerschlagung des Aufstands erfuhr. Weitere wichtige Werke, auf die sich diese Hausarbeit stützt, bilden Samuel Kassows 'Ringelblums Vermächtnis' und 'Das Warschauer Getto: Alltag und Widerstand im Angesicht der Vernichtung' von Markus Roth und Andrea Löw, die eine Überblicksdarstellung geben. Desweiteren werden Zitate von ehemaligen Bewohnern des Ghettos verwendet, beispielsweise Auszüge aus Janusz Korczaks 'Tagebuch aus dem Warschauer Ghetto'.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 31.05.2020
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Das Ghetto kämpft. Aufstand und Widerstand im W...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Zeitalter Weltkriege, Note: 2,0, Universität Rostock (Historisches Institut), Veranstaltung: Proseminar: Widerstand gegen den NS, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den Umständen im Warschauer Ghetto, welches nach der Deportation von über 300.000 Menschen in das Vernichtungslager Treblinka eine bedeutende Stellung in der Geschichte des Widerstands einnimmt. Der Begriff 'Ghetto' stammt ursprünglich aus der Politik europäischer Städte im Spätmittelalter und der frühen Neuzeit und bezeichnete die Isolierung der Juden innerhalb einer Stadt. Diese sollten innerhalb der Städte räumlich abgetrennt in bestimmten Vierteln, auch Judenviertel genannt, wohnen. Seit der Auflösung dieser Ghettos im Zuge der Emanzipation der Juden im 18. Jahrhundert wurden vor allem jüdische Viertel in osteuropäischen Städten als Ghettos tituliert, diese zeichneten sich durch ihre ärmlichen Verhältnisse aus. In Bezug auf die Ghettos in Polen, die während des zweiten Weltkriegs von der deutschen Besatzungsmacht errichtet wurden, lassen sich jedoch deutliche Unterschiede feststellen. Hier ging es in erster Linie darum, die Juden unter den schlechtesten Lebensbedingungen auf engstem Raum einzusperren. Zunächst wird die allgemeine Ghettoisierung in Polen thematisiert, um eine Einordnung in den historischen Kontext zu gewährleisten. Anschließend werde ich mich explizit mit dem Warschauer Ghetto auseinander setzen. Wie war dieses strukturiert und aufgebaut? Unter welchen Bedingungen lebten und starben die Menschen innerhalb der Mauern, bis es im Sommer 1942 zur ersten Deportation kam? Schlusspunkt dieser Arbeit bildet die Gründung der Widerstandsorganisation im Warschauer Ghetto, die sich in dem 28 Tage andauernden Warschauer Ghettoaufstand entlud. Besonders das Werk 'Das Ghetto kämpft' von Marek Edelman, einem der wenigen Überlebenden des Aufstandes, liefert hierfür eine Grundlage. Aber auch 'Gespräche mit dem Henker', von Kazimierz Moczarski, der nach dem Krieg einige Zeit lang mit SS-Gruppenführer Jürgen Stroop in einem Gefängnis saß und von diesem detaillierte Informationen über die geplante Liquidierung des Ghettos sowie der Zerschlagung des Aufstands erfuhr. Weitere wichtige Werke, auf die sich diese Hausarbeit stützt, bilden Samuel Kassows 'Ringelblums Vermächtnis' und 'Das Warschauer Getto: Alltag und Widerstand im Angesicht der Vernichtung' von Markus Roth und Andrea Löw, die eine Überblicksdarstellung geben. Desweiteren werden Zitate von ehemaligen Bewohnern des Ghettos verwendet, beispielsweise Auszüge aus Janusz Korczaks 'Tagebuch aus dem Warschauer Ghetto'.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 31.05.2020
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