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Das geheime Versprechen
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Die »vergessenen Kinder« in Australien und ein bewegendes Familien-Geheimnis:Mit viel Herz und Gespür für die historischen Hintergründe erzählt Annette Dutton in ihrem Australien-Roman eine Familiengeschichte, die bis in die 30er-Jahre zurückreicht.Erschüttert liest die Australierin Sarah einen Artikel über die »vergessenen Kinder«: Bis in die 1960er Jahre wurden englische Kinder aus armen Familien gegen den Willen ihrer Eltern nach Australien verschifft, um England kostspielige Sozialfälle zu ersparen und Australien unkomplizierte Einwanderer zu verschaffen.Hat auch Sarahs Vater dieses Schicksal erlitten? Immerhin wuchs er in einem der Waisenhäuser auf, die im Artikel genannt werden. Sarah beginnt zu recherchieren - und erkennt überrascht, dass die Spuren bis in die 30er Jahre nach Deutschland führen. Sie kann nicht ahnen, dass am Anfang aller Geheimnisse ein Versprechen zwischen zwei verzweifelten Jugendlichen steht, gebrochen und doch für immer bewahrt.Eine Tochter, die ihren Vater glücklich sehen will. Eine Mutter, der man den Sohn gestohlen hat. Eine Liebe, die alles überwinden kann: Die Australierin Sarah kommt einem ergreifenden Familien-Geheimnis auf die Spur, das auf historisch belegten Ereignissen rund um die Kinder-Transporte aus Nazi-Deutschland und die Deportation von Kindern aus England nach Australien beruht.Entdecken Sie weitere spannende Familiengeschichten von Annette Dutton rund um Geheimnisse der Vergangenheit:-»Die verbotene Geschichte«-»Der geheimnisvolle Garten«-»Das verbotene Haus«

Anbieter: buecher
Stand: 23.01.2021
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Mauthausen
19,00 € *
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Siebentausend Spanier haben in Mauthausen ihr Leben verloren. Paco Aura hält sich treu an sein Versprechen, welches er sich gemeinsam mit den anderen Überlebenden gegeben hat: Niemals würden sie es zulassen, dass ihre Erlebnisse jemals in Vergessenheit geraten. Selbst in hohem Alter organisierte er noch Konferenzen und Vorträge. Aus seinen Erinnerungen heraus spricht er über die Verfolgungen der spanischen Republikaner nach der Niederlage gegen Franco. Er erzählt vom überqueren der Grenze, von den Flüchtlingslagern, von der Maginot-Linie und von der Flucht in die Schweiz. Aber nichts, noch nicht einmal die harte Erfahrung auf dem Schlachtfeld, konnte ihn auf das vorbereiten, was noch kommen würde: Mauthausen.Paco Aura, geboren 1918, aus Alcoy (Spanien), schloss sich 1936 den Republikanischen Kräften an, im Kampf gegen die faschistischen Franco-Truppen, sowie deren deutsche und italienische Verbündeten. Nach der Niederlage Flucht nach Frankreich und Freiwilliger in der französischen Armee, Kriegsgefangenschaft und Deportation nach Mauthausen, wo er vier Jahre und neun Tage gefangen war. Nach der Befreiung ging er als Minenarbeiter nach Frankreich, bevor er gesundheitlich stark angeschlagen 1953 in seine Heimatstadt zurückkehrte, wo er heiratete, drei Kinder bekam und in der Textilindustrie neu anfing. Seit 2016 trägt in Alcoy eine Brücke seinen Namen, in Erinnerung an alle Alcoyanos, die in den Lagern starben. An der Einweihung nahm er als letzer Überlebender teil.

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Mauthausen
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Siebentausend Spanier haben in Mauthausen ihr Leben verloren. Paco Aura hält sich treu an sein Versprechen, welches er sich gemeinsam mit den anderen Überlebenden gegeben hat: Niemals würden sie es zulassen, dass ihre Erlebnisse jemals in Vergessenheit geraten. Selbst in hohem Alter organisierte er noch Konferenzen und Vorträge. Aus seinen Erinnerungen heraus spricht er über die Verfolgungen der spanischen Republikaner nach der Niederlage gegen Franco. Er erzählt vom überqueren der Grenze, von den Flüchtlingslagern, von der Maginot-Linie und von der Flucht in die Schweiz. Aber nichts, noch nicht einmal die harte Erfahrung auf dem Schlachtfeld, konnte ihn auf das vorbereiten, was noch kommen würde: Mauthausen.Paco Aura, geboren 1918, aus Alcoy (Spanien), schloss sich 1936 den Republikanischen Kräften an, im Kampf gegen die faschistischen Franco-Truppen, sowie deren deutsche und italienische Verbündeten. Nach der Niederlage Flucht nach Frankreich und Freiwilliger in der französischen Armee, Kriegsgefangenschaft und Deportation nach Mauthausen, wo er vier Jahre und neun Tage gefangen war. Nach der Befreiung ging er als Minenarbeiter nach Frankreich, bevor er gesundheitlich stark angeschlagen 1953 in seine Heimatstadt zurückkehrte, wo er heiratete, drei Kinder bekam und in der Textilindustrie neu anfing. Seit 2016 trägt in Alcoy eine Brücke seinen Namen, in Erinnerung an alle Alcoyanos, die in den Lagern starben. An der Einweihung nahm er als letzer Überlebender teil.

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Siebentausend Spanier haben in Mauthausen ihr Leben verloren. Paco Aura hält sich treu an sein Versprechen, welches er sich gemeinsam mit den anderen Überlebenden gegeben hat: Niemals würden sie es zulassen, dass ihre Erlebnisse jemals in Vergessenheit geraten. Selbst in hohem Alter organisierte er noch Konferenzen und Vorträge. Aus seinen Erinnerungen heraus spricht er über die Verfolgungen der spanischen Republikaner nach der Niederlage gegen Franco. Er erzählt vom überqueren der Grenze, von den Flüchtlingslagern, von der Maginot-Linie und von der Flucht in die Schweiz. Aber nichts, noch nicht einmal die harte Erfahrung auf dem Schlachtfeld, konnte ihn auf das vorbereiten, was noch kommen würde: Mauthausen.Paco Aura, geboren 1918, aus Alcoy (Spanien), schloss sich 1936 den Republikanischen Kräften an, im Kampf gegen die faschistischen Franco-Truppen, sowie deren deutsche und italienische Verbündeten. Nach der Niederlage Flucht nach Frankreich und Freiwilliger in der französischen Armee, Kriegsgefangenschaft und Deportation nach Mauthausen, wo er vier Jahre und neun Tage gefangen war. Nach der Befreiung ging er als Minenarbeiter nach Frankreich, bevor er gesundheitlich stark angeschlagen 1953 in seine Heimatstadt zurückkehrte, wo er heiratete, drei Kinder bekam und in der Textilindustrie neu anfing. Seit 2016 trägt in Alcoy eine Brücke seinen Namen, in Erinnerung an alle Alcoyanos, die in den Lagern starben. An der Einweihung nahm er als letzer Überlebender teil.

Anbieter: Dodax
Stand: 23.01.2021
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Das geheime Versprechen
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Die »vergessenen Kinder« in Australien und ein bewegendes Familien-Geheimnis: Mit viel Herz und Gespür für die historischen Hintergründe erzählt Annette Dutton in ihrem Australien-Roman eine Familiengeschichte, die bis in die 30er-Jahre zurückreicht. Erschüttert liest die Australierin Sarah einen Artikel über die »vergessenen Kinder«: Bis in die 1960er Jahre wurden englische Kinder aus armen Familien gegen den Willen ihrer Eltern nach Australien verschifft, um England kostspielige Sozialfälle zu ersparen und Australien unkomplizierte Einwanderer zu verschaffen. Hat auch Sarahs Vater dieses Schicksal erlitten? Immerhin wuchs er in einem der Waisenhäuser auf, die im Artikel genannt werden. Sarah beginnt zu recherchieren – und erkennt überrascht, dass die Spuren bis in die 30er Jahre nach Deutschland führen. Sie kann nicht ahnen, dass am Anfang aller Geheimnisse ein Versprechen zwischen zwei verzweifelten Jugendlichen steht, gebrochen und doch für immer bewahrt. Eine Tochter, die ihren Vater glücklich sehen will. Eine Mutter, der man den Sohn gestohlen hat. Eine Liebe, die alles überwinden kann: Die Australierin Sarah kommt einem ergreifenden Familien-Geheimnis auf die Spur, das auf historisch belegten Ereignissen rund um die Kinder-Transporte aus Nazi-Deutschland und die Deportation von Kindern aus England nach Australien beruht. Entdecken Sie weitere spannende Familiengeschichten von Annette Dutton rund um Geheimnisse der Vergangenheit: • »Die verbotene Geschichte« • »Der geheimnisvolle Garten« • »Das verbotene Haus«

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 23.01.2021
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Das geheime Versprechen
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Die »vergessenen Kinder« in Australien und ein bewegendes Familien-Geheimnis: Mit viel Herz und Gespür für die historischen Hintergründe erzählt Annette Dutton in ihrem Australien-Roman eine Familiengeschichte, die bis in die 30er-Jahre zurückreicht. Erschüttert liest die Australierin Sarah einen Artikel über die »vergessenen Kinder«: Bis in die 1960er Jahre wurden englische Kinder aus armen Familien gegen den Willen ihrer Eltern nach Australien verschifft, um England kostspielige Sozialfälle zu ersparen und Australien unkomplizierte Einwanderer zu verschaffen. Hat auch Sarahs Vater dieses Schicksal erlitten? Immerhin wuchs er in einem der Waisenhäuser auf, die im Artikel genannt werden. Sarah beginnt zu recherchieren - und erkennt überrascht, dass die Spuren bis in die 30er Jahre nach Deutschland führen. Sie kann nicht ahnen, dass am Anfang aller Geheimnisse ein Versprechen zwischen zwei verzweifelten Jugendlichen steht, gebrochen und doch für immer bewahrt. Eine Tochter, die ihren Vater glücklich sehen will. Eine Mutter, der man den Sohn gestohlen hat. Eine Liebe, die alles überwinden kann: Die Australierin Sarah kommt einem ergreifenden Familien-Geheimnis auf die Spur, das auf historisch belegten Ereignissen rund um die Kinder-Transporte aus Nazi-Deutschland und die Deportation von Kindern aus England nach Australien beruht. Entdecken Sie weitere spannende Familiengeschichten von Annette Dutton rund um Geheimnisse der Vergangenheit: . »Die verbotene Geschichte« . »Der geheimnisvolle Garten« . »Das verbotene Haus«

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 23.01.2021
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Das geheime Versprechen
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Die »vergessenen Kinder« in Australien und ein bewegendes Familien-Geheimnis: Mit viel Herz und Gespür für die historischen Hintergründe erzählt Annette Dutton in ihrem Australien-Roman eine Familiengeschichte, die bis in die 30er-Jahre zurückreicht. Erschüttert liest die Australierin Sarah einen Artikel über die »vergessenen Kinder«: Bis in die 1960er Jahre wurden englische Kinder aus armen Familien gegen den Willen ihrer Eltern nach Australien verschifft, um England kostspielige Sozialfälle zu ersparen und Australien unkomplizierte Einwanderer zu verschaffen. Hat auch Sarahs Vater dieses Schicksal erlitten? Immerhin wuchs er in einem der Waisenhäuser auf, die im Artikel genannt werden. Sarah beginnt zu recherchieren - und erkennt überrascht, dass die Spuren bis in die 30er Jahre nach Deutschland führen. Sie kann nicht ahnen, dass am Anfang aller Geheimnisse ein Versprechen zwischen zwei verzweifelten Jugendlichen steht, gebrochen und doch für immer bewahrt. Eine Tochter, die ihren Vater glücklich sehen will. Eine Mutter, der man den Sohn gestohlen hat. Eine Liebe, die alles überwinden kann: Die Australierin Sarah kommt einem ergreifenden Familien-Geheimnis auf die Spur, das auf historisch belegten Ereignissen rund um die Kinder-Transporte aus Nazi-Deutschland und die Deportation von Kindern aus England nach Australien beruht. Entdecken Sie weitere spannende Familiengeschichten von Annette Dutton rund um Geheimnisse der Vergangenheit: . »Die verbotene Geschichte« . »Der geheimnisvolle Garten« . »Das verbotene Haus«

Anbieter: Thalia AT
Stand: 23.01.2021
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Die »vergessenen Kinder« in Australien und ein bewegendes Familien-Geheimnis: Mit viel Herz und Gespür für die historischen Hintergründe erzählt Annette Dutton in ihrem Australien-Roman eine Familiengeschichte, die bis in die 30er-Jahre zurückreicht. Erschüttert liest die Australierin Sarah einen Artikel über die »vergessenen Kinder«: Bis in die 1960er Jahre wurden englische Kinder aus armen Familien gegen den Willen ihrer Eltern nach Australien verschifft, um England kostspielige Sozialfälle zu ersparen und Australien unkomplizierte Einwanderer zu verschaffen. Hat auch Sarahs Vater dieses Schicksal erlitten? Immerhin wuchs er in einem der Waisenhäuser auf, die im Artikel genannt werden. Sarah beginnt zu recherchieren – und erkennt überrascht, dass die Spuren bis in die 30er Jahre nach Deutschland führen. Sie kann nicht ahnen, dass am Anfang aller Geheimnisse ein Versprechen zwischen zwei verzweifelten Jugendlichen steht, gebrochen und doch für immer bewahrt. Eine Tochter, die ihren Vater glücklich sehen will. Eine Mutter, der man den Sohn gestohlen hat. Eine Liebe, die alles überwinden kann: Die Australierin Sarah kommt einem ergreifenden Familien-Geheimnis auf die Spur, das auf historisch belegten Ereignissen rund um die Kinder-Transporte aus Nazi-Deutschland und die Deportation von Kindern aus England nach Australien beruht. Entdecken Sie weitere spannende Familiengeschichten von Annette Dutton rund um Geheimnisse der Vergangenheit: • »Die verbotene Geschichte« • »Der geheimnisvolle Garten« • »Das verbotene Haus«

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Speicher
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Thematischer und formaler Ausgangspunkt für „Speicher“ ist „VariaVision – Unendliche Fahrt“, die 1965 realisierte, heute verschollene intermediale Arbeit von Alexander Kluge (Texte), Edgar Reitz (Filme) und Josef Anton Riedl (Musik) zum Thema des Reisens. „VariaVision“ versuchte als Rauminstallation durch die gleichzeitige Vorführung und Wiedergabe von Filmen, mehrkanaliger Musik und Sprache eine neue und andere Wahrnehmung von Musik, Film und Text zu verwirklichen. Reitz und Kluge unterrichteten damals an der internationalen Hochschule für Gestaltung (HfG) Ulm, die in der kurzen Zeit ihres Bestehens zwischen 1955 und 1968 maßgeblich die deutsche und internationale Design-, Kunst- und Mediengeschichte geprägt hat. Die HfG führte als private Hochschule, getragen durch die Geschwister-Scholl-Stiftung, die gewaltsam beendete Tradition des Bauhauses fort und definierte für die BRD die Begriffe Moderne / Utopie / Gestaltung / Alltagskultur / Erziehung / frühe digitale Kultur im Sinne eines demokratischen und ästhetischen Neuanfangs in Deutschland nach 1945, zwischen Utopien und Realitätssinn. So befand sich in der Hochschule ab 1963 eines der ersten elektronischen Studios in Westdeutschland, das 1959 in München gegründete Siemens-Studio für elektronische Musik. Das Studio mit seinem Versprechen von neuen, rein elektronisch erzeugten Klängen, wurde seinerzeit sehr erfolgreich international von Komponisten und Musikproduzenten genutzt, heute ist es im Deutschen Museum München ausgestellt. Riedl realisierte in diesem Studio die Musik für „VariaVision“. Für „Speicher“ hat Michaela Melián das Studio im Deutschen Museum München noch einmal zum Klingen gebracht. Diese Klänge, Töne, Geräusche wurden aufgezeichnet und bilden die klanglichen Basisbausteine für „Speicher“. Dazu verschränkt sie Aussagen und Texte zu Reise und Bewegung zu tönenden Schleifen und Spiralen. Kunst und Diskurs Das Motiv des Reisens, Wanderns, des Gefühls des Fremdseins, der Entfremdung, der Suche und Sehnsucht nach dem Fremden, dieses „doppelte Leben“ (zwischen Wirklichkeit und Einbildung) entfaltet sich hier entlang von sich permanent durchkreuzenden Diskursen als Mehr- und Vielstimmigkeit unendlicher Potentiale. Schuberts „Winterreise“ („Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh ich wieder aus“) und Alexander Kluges Motto „Mit dem Stadtplan von London den Harz durchwandern“ (aus „VariaVision“) treffen auf Texte über Migration, Schleppertum, Deportation und werden ihrerseits immer wieder durch GPS-Ansagen durchschnitten, die ein gänzlich anderes Reisen (ein kontrolliertes, vorgegebenes) ins Spiel bringen. Auch das macht „Speicher“ klar. Das romantisch Geheimnisvolle, die Lust (und Freiheit) sich auf etwas Unsicheres einzulassen, kippt immer wieder ins Unheimliche, führt ins Nichts (wird zum Zwang) und kommt immer wieder beinahe zum Stillstand (wo dann auch die Musik verschwindet/abbricht). Meliáns „Politik der Erinnerung“ ist eine popkulturell wie diskursanalytisch geschulte Bearbeitung von Geschichte und Geographie. Gerade das von ihr immer wieder bearbeitete „Zeitloch BRD“ (Jan Verwoert), grob situiert zwischen dem Nationalsozialismus, der RAF und immer wieder um Bernward Vespers 1977 erschienenen Roman Die Reise kreisend, ist seit dem Mauerfall immer mehr einem Vergessen qua institutionalisierter Erinnerungskultur ausgesetzt. Meliáns Arbeiten setzen dem das Wiederentdecken von non-konformen Potentialen entgegen, von aus der Geschichte gefallenen Menschen und Utopien (sozialen, politischen, öko-nomischen, technischen, ästhetischen, sexuellen, ethnischen, medialen). Kurz: Kunst als Diskursintensivierung, als permanente Kartografie mit immer neuen Orten, Personen, Begebenheiten, Geschichten, Zeichen, Wegen, Linien und Kreuzungen. Man muss nur den Fäden, Linien, oder Melodien folgen. Vielleicht meint Pop in diesem Zusammenhang ja auch, dass den Fährten hin zu den intendierten Diskursen auch ohne kontextuellem Vorwissen gefolgt werden kann

Anbieter: Thalia AT
Stand: 23.01.2021
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